FBG Oldenburg-Süd
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Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen


Das Land Niedersachsen, der Bund und die Europäische Union fördern verschiedene forst-wirtschaftliche Maßnahmen. Besonders hervorzuheben sind:


Erstaufforstung
Hierzu zählt die Aufforstung von zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen oder Ödland. Neben der Bezuschussung der Kosten für die Aufforstung (u.a. Pflanzen, Pflanzung, Zaunbau, Bodenbearbeitung) wird bei dieser Maßnahme auch 15 Jahre lang eine Einkommensverlust-prämie gezahlt (gilt nur für zuvor landwirtschaftlich genutzte Flächen).


Umstellung auf naturnahe Waldwirtschaft
Hierzu gehört der Umbau von Nadelholzreinbeständen in standortgerechte, stabile Laub- und Mischwaldbestände, die Weiterentwicklung von naturnahen Waldgesellschaften sowie die Wiederaufforstung von Beständen mit standortgerechten Baumarten, die durch Windwurf, Waldbrand, sonstige Naturereignisse oder neuartige Waldschäden erheblich geschädigt wurden.


Läuterungsmaßnahmen in Jungbeständen
Voraussetzung ist, dass kein verwertbares Derbholz aufgearbeitet wird. Die zu fördernden Bestände dürfen folgende Altersgrenzen nicht überschreiten: Laubholz 40 Jahre, Kiefern-bestände 30 Jahre, alle übrigen Nadelholzbestände 20 Jahre.


Bodenschutzkalkung


Forstwirtschaftlicher Wegebau


Waldschutzmaßnahmen
Hierzu zählen u.a. die Kontrolle und Bekämpfung von Schadinsekten (z.B Borkenkäfer) oder Maßnahmen in Kulturen gegen Mäuseschäden.


Waldumweltmaßnahmen
Diese Maßnahme beinhaltet u.a. den Erhalt von Altholzbeständen über das planmäßige Nutzungsalter hinaus oder das Belassen von Habitat- und Höhlenbäumen sowie Todholz bis zum natürlichen Zerfall.

Einzelheiten zu den Fördermaßnahmen können Sie bei unseren Förstern erfahren. Sie sind auch für die Antragsaufnahmen zuständig.

Weitere Informationen zur „Forstlichen Förderung“ des Landes Niedersachesen und die vollständigen Förderrichtlinien können Sie hier einsehen.